Sicherheit und Ordnung verbessern!

 

Die aktuelle Debatte um die Videoüberwachung in unserer Stadt zeigt, dass allzu häufig eine Verengung der Diskussion auf technische Überwachungsmaßnahmen stattfindet. Das kann im Einzelfall zeitlich befristet nützlich sein, setzt aber voraus, dass enge rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten und eine konkrete Gefahrensituation an diesem Ort zweifelsfrei nachgewiesen ist. Fakt ist: Mehr Kameras schaffen nicht automatisch mehr Sicherheit. Das ist wissenschaftlich belegt. Kommunale Kriminalprävention muss deshalb aus verschiedenen Komponenten bestehen. Es müssen sozialstrukturelle und städtebauliche Fragen zwingend in der Diskussion mit beachtet werden.

Ohne die Beteiligung der Zivilgesellschaft und zahlreicher Akteure aus Vereinen, Verbänden und der Wirtschaft wird ein modernes Sicherheitskonzept schwerlich umsetzbar sein. Daher müssen alle relevanten Gruppen in der Stadt an einen Tisch.

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Pressemitteilung vom 05.12.2016: Beck: Sicherheit nicht auf Videoüberwachung verengen

Pressemitteilung vom 29.11.2016: Beck: Videoüberwachung kein Allheilmittel für mehr Sicherheit